FACHLICH BEGLEITET
Tiergestützte Intervention
Fachlich geplante Begegnungen mit Tieren für Menschen und Einrichtungen in Paderborn und OWL.
FACHLICH BEGLEITET
Tiergestützte Intervention
Fachlich geplante Begegnungen mit Tieren für Menschen und Einrichtungen in Paderborn und OWL.
GRUNDLAGEN
Was bedeutet tiergestützte Intervention?
Tiergestützte Intervention ist ein geplanter und zielorientierter Ansatz, bei dem geeignete Tiere in pädagogische, soziale oder gesundheitsfördernde Angebote einbezogen werden. Jede Einheit wird auf die Bedürfnisse der beteiligten Menschen und die vereinbarten Ziele abgestimmt, fachlich begleitet und anschließend reflektiert.
Das Tier ist dabei ein eigenständiger Partner mit individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Grenzen. Sein Charakter, seine Gesundheit und seine Tagesform bestimmen mit, wie eine Begegnung gestaltet wird. Nicht jedes Tier passt zu jeder Aufgabe. Deshalb kann es notwendig sein, eine geplante Einheit anzupassen.
Voraussetzung ist, dass sich Mensch und Tier sicher fühlen. Freiwilliger Kontakt, feste Ruhezeiten und Rückzugsmöglichkeiten gehören ebenso zur Gestaltung wie das aufmerksame Beobachten tierischer Stresssignale. Zeigt ein Tier Unwohlsein oder benötigt es Abstand, wird die Begegnung entsprechend verändert oder unterbrochen.
DAS ZUSAMMENSPIEL
Mensch, Fachkraft und Tier
Eine gelingende tiergestützte Intervention berücksichtigt alle Beteiligten und schafft einen sicheren, verlässlichen Rahmen für die Begegnung.
Der Mensch
Bedürfnisse, persönliche Grenzen und die vereinbarten Ziele bestimmen die Gestaltung der Einheit.
Fachliche Begleitung
Jede Begegnung wird individuell vorbereitet, aufmerksam begleitet und anschließend reflektiert.
Das Tier
Charakter, Tagesform, Gesundheit und Rückzugsmöglichkeiten des Tieres werden jederzeit berücksichtigt.
WIRKUNG & ZIELE
Was die Begegnung mit Tieren anregen kann
Je nach Person, Situation und vereinbartem Ziel kann die Begegnung mit einem Tier unterschiedliche Erfahrungen anregen.
Kontakt
Kommunikation erleichtern
Tiere können den Zugang zu Gesprächen erleichtern und zu einer offenen, ungezwungenen Begegnung beitragen.
Motivation
Aktivität anregen
Gemeinsame Aufgaben, Bewegung und die Versorgung eines Tieres können Interesse und Eigeninitiative anregen.
Verantwortung
Wahrnehmung fördern
Das Beobachten tierischer Signale fördert Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und einen respektvollen Umgang mit Grenzen.
Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn individuell besprochen. Tiergestützte Intervention ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
ABLAUF
Von der ersten Anfrage bis zur Begegnung
1. Kennenlernen
Situation, Erwartungen und mögliche Ziele besprechen.
2. Einschätzung
Passendes Tier, Format und Rahmenbedingungen auswählen.
3. Vorbereitung
Die Einheit individuell und tiergerecht planen.
4. Durchführung
Die Begegnung achtsam begleiten und anschließend reflektieren.
QUALIFIKATION
Fachlich ausgebildet und praktisch erfahren
Hier gehören später die konkrete Ausbildung, der Name des Instituts, Abschlussjahr, Zertifikat, Fortbildungen und ihre weitere Tätigkeit hinein.
FÜR WEN?
Angebote für unterschiedliche Lebenssituationen
Kinder & Jugendliche
Tierische Begegnungen können einen geschützten Rahmen für Kontakt, Motivation und neue Erfahrungen schaffen.
Seniorinnen & Senioren
Der Kontakt zu Tieren kann Erinnerungen, Gespräche, Aktivität und Freude im Alltag anregen.
Soziale Einrichtungen
Die Angebote werden mit den verantwortlichen Fachkräften abgestimmt und an Gruppe, Alltag und räumliche Voraussetzungen angepasst.
Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn individuell besprochen. Tiergestützte Intervention ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
HÄUFIGE FRAGEN
Gut informiert vor der ersten Begegnung
Was ist der Unterschied zwischen tiergestützter Intervention und Tiertherapie?
Tiergestützte Intervention ist ein Oberbegriff für unterschiedliche fachlich geplante Angebote, bei denen Tiere gezielt einbezogen werden. Dazu können pädagogische, soziale und gesundheitsfördernde Maßnahmen gehören. Eine tiergestützte Therapie verfolgt dagegen konkrete therapeutische Ziele und wird von einer entsprechend qualifizierten therapeutischen Fachkraft durchgeführt. Der Begriff „Tiertherapie“ wird umgangssprachlich häufig verwendet, ist jedoch ungenau: Nicht das Tier therapiert, sondern es wird fachlich begleitet in die Maßnahme einbezogen.
Welche Ziele können vereinbart werden?
Die Ziele richten sich nach der jeweiligen Person, ihrer Situation und dem vereinbarten Angebot. Eine tiergestützte Begegnung kann beispielsweise Kontakt und Kommunikation erleichtern, Motivation und Aktivität anregen oder Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein fördern. Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn gemeinsam besprochen.
Wie wird entschieden, welches Tier eingesetzt wird?
Die Auswahl richtet sich nach den vereinbarten Zielen, den Bedürfnissen der beteiligten Menschen und den Eigenschaften des jeweiligen Tieres. Auch Charakter, Erfahrung, Gesundheit und Tagesform des Tieres werden berücksichtigt. Deshalb kann ein bestimmtes Tier nicht für jede Situation und nicht für jeden Termin verbindlich zugesagt werden.
Wie lange dauert eine Einheit?
Die Dauer hängt vom vereinbarten Angebot, der Zielgruppe und dem eingesetzten Tier ab. Auch Alter, Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit der beteiligten Menschen werden berücksichtigt. Der genaue zeitliche Rahmen wird im Vorgespräch abgestimmt.
Eine Einheit dauert in der Regel etwa [XX bis XX Minuten]. Bei Gruppenangeboten oder Besuchen in Einrichtungen kann ein anderer zeitlicher Rahmen vereinbart werden.
Was geschieht, wenn ein Tier an diesem Tag nicht eingesetzt werden möchte?
Das Wohlbefinden der Tiere hat Vorrang. Zeigt ein Tier Anzeichen von Stress, Unwohlsein oder Überforderung, wird sein Einsatz angepasst, unterbrochen oder verschoben. Falls es zum Angebot und zur Situation passt, kann möglicherweise ein anderes geeignetes Tier eingesetzt werden. Ein Tier wird niemals zum Kontakt gezwungen.
Ist tiergestützte Intervention auch bei Angst vor Tieren möglich?
Angst und Unsicherheit werden ernst genommen und bereits vor der ersten Begegnung besprochen. Direkter Kontakt oder das Berühren eines Tieres sind keine Voraussetzung. Eine Annäherung kann zunächst mit ausreichend Abstand und im eigenen Tempo erfolgen. Ob eine Teilnahme sinnvoll ist und welcher Rahmen dafür geeignet wäre, wird individuell entschieden.
Welche Hygienevorgaben werden berücksichtigt?
Jede Einheit wird passend zur Zielgruppe, zum Einsatzort und zum beteiligten Tier vorbereitet. Dazu gehören die regelmäßige Kontrolle der Tiergesundheit, saubere Materialien, Möglichkeiten zur Handhygiene und die Abstimmung mit den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung. Besondere gesundheitliche Anforderungen oder bekannte Allergien sollten bereits beim ersten Gespräch mitgeteilt werden.
PERSÖNLICHE ABSTIMMUNG
Passt tiergestützte Intervention zu Ihrer Situation?
In einem unverbindlichen Gespräch klären wir, welche Form der Begleitung sinnvoll ist und welcher Rahmen zu Ihnen oder Ihrer Einrichtung passt.