FACHLICH BEGLEITET

Tiergestützte Intervention

Fachlich geplante Begegnungen mit Tieren für Menschen und Einrichtungen in Paderborn und OWL.

FACHLICH BEGLEITET

Tiergestützte Intervention

Fachlich geplante Begegnungen mit Tieren für Menschen und Einrichtungen in Paderborn und OWL.

stock photo senior caucasian woman smiling while petting dog held by young adult hispanic female caregiver 2709648607
GRUNDLAGEN

Was bedeutet tiergestützte Intervention?

Tiergestützte Intervention ist ein geplanter und zielorientierter Ansatz, bei dem geeignete Tiere in pädagogische, soziale oder gesundheitsfördernde Angebote einbezogen werden. Jede Einheit wird auf die Bedürfnisse der beteiligten Menschen und die vereinbarten Ziele abgestimmt, fachlich begleitet und anschließend reflektiert.

Das Tier ist dabei ein eigenständiger Partner mit individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Grenzen. Sein Charakter, seine Gesundheit und seine Tagesform bestimmen mit, wie eine Begegnung gestaltet wird. Nicht jedes Tier passt zu jeder Aufgabe. Deshalb kann es notwendig sein, eine geplante Einheit anzupassen.

Voraussetzung ist, dass sich Mensch und Tier sicher fühlen. Freiwilliger Kontakt, feste Ruhezeiten und Rückzugsmöglichkeiten gehören ebenso zur Gestaltung wie das aufmerksame Beobachten tierischer Stresssignale. Zeigt ein Tier Unwohlsein oder benötigt es Abstand, wird die Begegnung entsprechend verändert oder unterbrochen.

DAS ZUSAMMENSPIEL

Mensch, Fachkraft und Tier

Eine gelingende tiergestützte Intervention berücksichtigt alle Beteiligten und schafft einen sicheren, verlässlichen Rahmen für die Begegnung.

die felltherapeuten herz

Der Mensch

Bedürfnisse, persönliche Grenzen und die vereinbarten Ziele bestimmen die Gestaltung der Einheit.

die felltherapeuten hand

Fachliche Begleitung

Jede Begegnung wird individuell vorbereitet, aufmerksam begleitet und anschließend reflektiert.

die felltherapeuten pfote

Das Tier

Charakter, Tagesform, Gesundheit und Rückzugsmöglichkeiten des Tieres werden jederzeit berücksichtigt.

WIRKUNG & ZIELE

Was die Begegnung mit Tieren anregen kann

Je nach Person, Situation und vereinbartem Ziel kann die Begegnung mit einem Tier unterschiedliche Erfahrungen anregen.

Kontakt

Kommunikation erleichtern

Tiere können den Zugang zu Gesprächen erleichtern und zu einer offenen, ungezwungenen Begegnung beitragen.

Motivation

Aktivität anregen

Gemeinsame Aufgaben, Bewegung und die Versorgung eines Tieres können Interesse und Eigeninitiative anregen.

Verantwortung

Wahrnehmung fördern

Das Beobachten tierischer Signale fördert Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und einen respektvollen Umgang mit Grenzen.

Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn individuell besprochen. Tiergestützte Intervention ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

ABLAUF

Von der ersten Anfrage bis zur Begegnung

1. Kennenlernen

Situation, Erwartungen und mögliche Ziele besprechen.

2. Einschätzung

Passendes Tier, Format und Rahmenbedingungen auswählen.

3. Vorbereitung

Die Einheit individuell und tiergerecht planen.

4. Durchführung

Die Begegnung achtsam begleiten und anschließend reflektieren.

QUALIFIKATION

Fachlich ausgebildet und praktisch erfahren

Hier gehören später die konkrete Ausbildung, der Name des Instituts, Abschlussjahr, Zertifikat, Fortbildungen und ihre weitere Tätigkeit hinein. 

stock photo a little girl brought her pet to the vet for examination the child is at the doctor who offers to 2114528417
FÜR WEN?

Angebote für unterschiedliche Lebenssituationen

Kinder & Jugendliche

Tierische Begegnungen können einen geschützten Rahmen für Kontakt, Motivation und neue Erfahrungen schaffen.

Seniorinnen & Senioren

Der Kontakt zu Tieren kann Erinnerungen, Gespräche, Aktivität und Freude im Alltag anregen.

Soziale Einrichtungen

Die Angebote werden mit den verantwortlichen Fachkräften abgestimmt und an Gruppe, Alltag und räumliche Voraussetzungen angepasst.

Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn individuell besprochen. Tiergestützte Intervention ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

HÄUFIGE FRAGEN

Gut informiert vor der ersten Begegnung

Tiergestützte Intervention ist ein Oberbegriff für unterschiedliche fachlich geplante Angebote, bei denen Tiere gezielt einbezogen werden. Dazu können pädagogische, soziale und gesundheitsfördernde Maßnahmen gehören. Eine tiergestützte Therapie verfolgt dagegen konkrete therapeutische Ziele und wird von einer entsprechend qualifizierten therapeutischen Fachkraft durchgeführt. Der Begriff „Tiertherapie“ wird umgangssprachlich häufig verwendet, ist jedoch ungenau: Nicht das Tier therapiert, sondern es wird fachlich begleitet in die Maßnahme einbezogen.

Die Ziele richten sich nach der jeweiligen Person, ihrer Situation und dem vereinbarten Angebot. Eine tiergestützte Begegnung kann beispielsweise Kontakt und Kommunikation erleichtern, Motivation und Aktivität anregen oder Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein fördern. Welche Ziele sinnvoll und realistisch sind, wird vor Beginn gemeinsam besprochen.

Die Auswahl richtet sich nach den vereinbarten Zielen, den Bedürfnissen der beteiligten Menschen und den Eigenschaften des jeweiligen Tieres. Auch Charakter, Erfahrung, Gesundheit und Tagesform des Tieres werden berücksichtigt. Deshalb kann ein bestimmtes Tier nicht für jede Situation und nicht für jeden Termin verbindlich zugesagt werden.

Die Dauer hängt vom vereinbarten Angebot, der Zielgruppe und dem eingesetzten Tier ab. Auch Alter, Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit der beteiligten Menschen werden berücksichtigt. Der genaue zeitliche Rahmen wird im Vorgespräch abgestimmt.

Eine Einheit dauert in der Regel etwa [XX bis XX Minuten]. Bei Gruppenangeboten oder Besuchen in Einrichtungen kann ein anderer zeitlicher Rahmen vereinbart werden.

Das Wohlbefinden der Tiere hat Vorrang. Zeigt ein Tier Anzeichen von Stress, Unwohlsein oder Überforderung, wird sein Einsatz angepasst, unterbrochen oder verschoben. Falls es zum Angebot und zur Situation passt, kann möglicherweise ein anderes geeignetes Tier eingesetzt werden. Ein Tier wird niemals zum Kontakt gezwungen.

Angst und Unsicherheit werden ernst genommen und bereits vor der ersten Begegnung besprochen. Direkter Kontakt oder das Berühren eines Tieres sind keine Voraussetzung. Eine Annäherung kann zunächst mit ausreichend Abstand und im eigenen Tempo erfolgen. Ob eine Teilnahme sinnvoll ist und welcher Rahmen dafür geeignet wäre, wird individuell entschieden.

Jede Einheit wird passend zur Zielgruppe, zum Einsatzort und zum beteiligten Tier vorbereitet. Dazu gehören die regelmäßige Kontrolle der Tiergesundheit, saubere Materialien, Möglichkeiten zur Handhygiene und die Abstimmung mit den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung. Besondere gesundheitliche Anforderungen oder bekannte Allergien sollten bereits beim ersten Gespräch mitgeteilt werden.

PERSÖNLICHE ABSTIMMUNG

Passt tiergestützte Intervention zu Ihrer Situation?

In einem unverbindlichen Gespräch klären wir, welche Form der Begleitung sinnvoll ist und welcher Rahmen zu Ihnen oder Ihrer Einrichtung passt.